N. Wiens

Name: Nadine Wiens Alter: 20 Jahre

Ort des FSJs/Civis: Burgos, Ceuta(Spanien), Tinghir (Marokko)

Aufenthaltslänge: 1 Jahr (Juli 2010-juli 2011, FSJ freies soziales Jahr

Aufgabenbereiche: Arbeit in einer Drogenhabilitation, verschiedene Assoziationen

 

 

 

Nach Abschluss meines Abiturs beschloss ich ein FSJ (freies soziales Jahr) zu machen, um neue Erfahrungen zu sammeln und Gott in einer anderen Weise zu dienen. Deshalb bewarb ich mich bei Christliche Dienste, die mich schließlich nach Spanien sandten, um in einer Drogenrehabilitation in Burgos zu arbeiten, wo meine Aufgabe vor allem darin bestand mit den Frauen zusammen zu wohnen und sie in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Nach 2 Monaten, im September, wurde ich von der Kirche aus Burgos nach Ceuta geschickt, um in einem Zentrum für Immigranten zu arbeiten. Dort war mein Aufgabenbereich relativ frei und ich habe dort geholfen, wo eine Hand gebraucht wurde.

Im Januar änderte sich mein Aufenthaltsort wiederum und es ging in den Süden Marokkos, in eine Stadt namens Tinghir. Hier lebte ich mit einer Argentinierin zusammen, die sich um 2 marokkanische Mädels im Alter von 12 und 15 kümmert. Mein Aufgabenbereich bestand darin meiner Begleiterin mit den Mädels zu helfen und sie in ihrem Leben dort zu begleiten. Außerdem arbeiteten wir in einer Assoziation, die Arbeitsmöglichkeiten für behinderte Menschen anbot und wo wir auch mithalfen.

Im März kehrte ich zurück nach Ceuta. Dort nahm ich meine ursprüngliche Arbeit im Immigranten Center auf.

Deutlich zu erkennen ist, dass ich innerhalb des ersten halben Jahres viel herumgekommen bin, wofür ich auch sehr dankbar bin, da man ganz verschiedene Umgebungen und Menschen kennen lernen kann. Aber natürlich ist es auch eine Herausforderung sich immer wieder an eine neue Situation und Umgebung anzupassen sowie sich zu integrieren.

Dies alles hat mein Leben und meine Beziehung zu Gott sehr verändert und bereichern

Ich durfte erkennen wie geborgen ich in seinen Händen bin und wie wertvoll sein Wort ist

Ich habe in dieser Zeit sehr viel in der Bibel gelesen und durfte erfahren wie wertvoll und bereichernd es ist. Durch das viele lesen und studieren habe ich die Bibel noch mehr lieben gelernt, weil darin einfach alles Wichtige für das Leben zu finden ist. Sie gibt uns Ratschläge und die richtigen Verhaltensweisen für das tägliche Leben und den Umgang mit anderen Menschen.

Gott spricht und berührt uns mit seinem Wort immer wieder, wir müssen es nur aufschlagen und bereit sein uns verändern zu lassen.

Ich durfte mich auch besser kennen lernen und vor allem von Gott verändern lassen. Außerdem konnte ich sehen wie Gott mein Leben gebraucht und mich ein Zeugnis sein lässt in dieser Welt.

Eine wichtige Erkenntnis, die machte, ist in Allem Gott zu sehen. In jeder Person, wie Gott sie gebraucht, und begeisterte mich immer mehr für Gott, da es nicht wir sind, die große Sachen bewirken können, sondern alleine Er! Man muss ihn nur die in das eigene Leben eintreten und agieren lassen.

N. WIens

 

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