T. Klassen

An dieser Stelle werde ich über eine ganz wertvolle (zumindest für mich wertvolle) Erfahrung berichten.

Eine Sache, die mir sofort auffiel, bei dem Leben, meiner neuen Mitbewohner war, dass häufige Gebet. Es begann wahrscheinlich schon morgens um 6:10 bei der Stillenzeit, dann um 7:00 in der Andacht, kurz darauf vor und nach dem Frühstück. Zum Arbeitsbeginn wurde auch gebetet und dann natürlich vor und nach dem Mittagessen. Nun war das Mittagsgebet an der Reihe. Vor und nach dem Abendessen wurde gebetet. Es gab noch mehrere Veranstaltungen am Abend, unter anderem Männer/ Frauen-Gebet, Missionsgebetsstunde. Es war herrlich, immer mit Gott im Kontakt zu sein und das am besten noch mit anderen zusammen.

Am Anfang fiel es mir schwer laut zu beten, aber nach einer gewissen Zeit war das auch kein Problem mehr, außerdem kam ich mit einem Mitarbeiter des Hauses ins Gespräch. Mit ihm habe ich mich stundenlang über Gebet, Bedeutung des Gebets, Einstellungen und Gottes Sicht zu bzw. übers Gebet unterhalten. Außerdem haben wir zusammen viel in der Bibel über Gebet recherchiert und das Buch „Der Kniende Christ“ (ich kann dieses Buch nur empfehlen) durchgearbeitet.

In diesem Jahr ist meine Beziehung zu Gott gewaltig gewachsen und auch meine Sicht auf schwierige und kritische Situationen. Zusätzlich bin ich immer noch wahnsinnig begeistert von diesem wunderbaren  Privileg, das wir zu dem Allmächtigen Gott beten dürfen und ihm alles mitteilen können und er sich darüber freut (s. Offb. 8,3+4). Zu allem Überfluss, durfte ich dann  noch erleben, wie Gott viele Gebete erhörte  und Unterstützung und Weisheit schenkte.

 

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